
Kebeya bleibt unter drei Stunden


manchmal glaubt man, es kann nicht noch schlimmer kommen, aber man täuscht sich.
Ich arbeite jetzt seit 34 Jahren in dem Segment, aber derart viel Inkompetenz und Blindheit
vor den eigentlichen Problemen ist mir noch nicht untergekommen. Statt wesentliche
Reformen durchzuführen, ist man nun bei der – hoffentlich verzähle ich mich nicht –
40. Reform seit 1977 zur Kostendämpfung. Zu allem Übel wieder komplett mit den
falschen Ansätzen, in der Schule hätte man gehört…….“setzen Note 6“.
Wie dem auch sein mag, die deutschen Politiker sind genauso falsch unterwegs wie
der größte Friedensstifter aller Zeiten Donald T., nur dass der noch mit der größten
Armee der Welt spielen darf. Da bin ich wirklich glücklich, dass wir keinerlei
militärische Stärke mehr haben, nicht auszumalen auf welchen Unsinn unsere
Politikwissenschaftler und Weltverbesserer sonst noch kommen würden. Ich hätte
nie geglaubt sagen zu können, mit der Ampel war es besser!!!
Schauen Sie sich die Beiträge intensiv an, vielleicht fangen Sie mal hinten an…….
dürfte sich lohnen!
Ihr
Heinz – Peter Fischer
Geschäftsführer Pro Concept, Bayerischer Ärzteservice

Opasca
We care for digital healthcare
Ein Jubiläum, das für Innovation und
kontinuierliche Weiterentwicklung steht:
Entdecken Sie die wichtigsten Meilensteine
aus 15 Jahren OPASCA und erfahren Sie,
welche Perspektiven das Unternehmen für
die Zukunft sieht.
cinify
Datenplattform für Arztpraxen und MVZ.
Praxissteuerung mit Weitblick:
cinify bündelt über 150 Systeme in
einer zentralen Datenplattform für
Radiologien, MVZ und Kliniken.
Mit cinifyAI stellen Sie Fragen in
natürlicher Sprache und erhalten
fundierte Antworten statt
Vermutungen, inklusive
automatischer Anomalieerkennung
und Handlungsempfehlungen. Ein
Blick, der sich lohnt.


LAP
Laserprojektion, Lasermessung und Qualitätssicherung
Erfahren Sie mehr darüber, wie
LUNA 3D „The New More in SGRT“
und die RadCalc Software zur
Qualitätssicherung Sie bei der
reproduzierbaren
Patientenpositionierung, der
Bewegungsverfolgung und der
unabhängigen 3D-Dosiskontrolle
in der Strahlentherapie unterstützen.
Laufenberg Michels und Partner
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater Köln
Viele Ärztinnen und Ärzte möchten ihre
Kinder finanziell unterstützen und
gleichzeitig die Steuerbelastung in der
Familie senken. Eine interessante
Möglichkeit dafür ist die sogenannte stille
Beteiligung der Kinder an der eigenen
Praxis. Kinder werden dabei am Gewinn
beteiligt, ohne in der Geschäftsführung
mitzuarbeiten oder nach außen in
Erscheinung zu treten. So lassen sich
Familienziele, Vermögensaufbau und
steuerliche Effizienz miteinander
verbinden.


Njord Medtech
Sustainable Healthcare
Bis zu 6.400 zusätzliche Untersuchungen
pro Jahr – ohne ein einziges neues Gerät?
Eine schwedische Universitätsklinik hat
erstmals beziffert, was die manuelle
Patientenumlagerung wirklich kostet: 9.360
Personaleinsätze, 1.508 Stunden
Arbeitszeit, 96 Stunden Gerätestillstand.
Warum die DGUV bei Patienten über 90 kg
längst technische Hilfsmittel fordert und
was das für Betreiber bedeutet, lesen Sie
hier.
Karriere
Sie möchten sich beruflich verändern? Wir helfen Ihnen
dabei!
Ob Strahlentherapeut, Radiologe, Nuklearmedizin, Doppel-Facharzt, Medizinphysiker oder MTRA (m/w/d): Wir haben für alle diese Bereiche aktuell sehr interessante Stellen.
Zudem haben wir großen Bedarf an Ärzten für Vertretungen.
Darüberhinaus greifen wir aufgrund unserer jahrzehntelangen Beratung auf ein großes Netzwerk zu und schöpfen daraus die Möglichkeiten, deutschlandweit immer wieder Stellen mit Leitungsfunktion in attraktiven Gehaltsklassen sowie mittlerweile rar gesäte, interessante, top level Positionen anbieten zu können. Durch unser Ohr an der Schiene erfahren wir auch von handverlesenen Einstiegsstellen.
Kontaktieren Sie uns hierzu gerne.
Ihr Pro Concept Team

Brennpunkt Leipzig: Die DEGRO Tagung 2026 im Schatten der Hitze
Wer Ende Juni den Weg nach Leipzig zum 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für
Radioonkologie (DEGRO) fand, erlebte ein seltsames Wechselbad der Gefühle. Einerseits
wissenschaftliche Exzellenz auf hohem Niveau: KI-gestützte Bestrahlungsplanung,
Hochpräzisionstechniken, adaptive Therapien und sehr interessante Kombinationsansätze mit
modernen Immuntherapien unter dem stolzen Motto ‚Mehr als die Summe ihrer Teile‘. Die
medizinisch-technische Evolution läuft im ICE-Tempo.
Andererseits herrschte in den gesundheitspolitischen Foren und den Fluren des Congress
Centers Leipzig ein lähmendes Entsetzen. Während die Radiologie, die Strahlentherapie und
die Nuklearmedizin die klinische Zukunft gestalten, dreht ihnen Berlin systematisch den Saft
ab. Die Teilnehmer diskutierten mit erbitterter Sorge, wie die enormen Investitionskosten für
Linearbeschleuniger und hochmoderne IT-Sicherheitssysteme überhaupt noch erwirtschaftet
werden sollen, wenn die Honorierung technischer Leistungen zeitgleich im freien Fall begriffen
ist. Die Stimmung lässt sich am besten als „wissenschaftliche Euphorie bei gleichzeitigem
wirtschaftlichem Koma“ beschreiben.
Die MVZs, Krankenhäuser und Praxen werden zwischen steigenden Qualitätsanforderungen
und schrumpfenden Budgets regelrecht zerrieben. Das würde ich doch wie folgt formulieren
wollen:
„Wissenschaftlicher Fortschritt ohne wirtschaftliches
Fundament ist wie ein Hochgeschwindigkeitszug ohne
Schienen – er sieht im Depot beeindruckend aus, bewegt sich
aber keinen Millimeter vorwärts.“
Die drückende Hitze in Leipzig verwandelte die Messehalle in ein schweißtreibendes
Provisorium. Zu allem Überfluss fiel die Klimaanlage der Messehalle komplett aus –
ein unhaltbarer Zustand für Referenten und Zuhörer, der symbolisch für die bröckelnde
Infrastruktur des gesamten Landes steht. Wer im Saal saß und über therapeutische
SubMillimeter-Präzision debattierte, tat dies bei tropischen Temperaturen, die jegliche
Konzentration im Keim erstickten. Passend dazu präsentierte sich die Industrieausstellung:
Leere, verwaiste Gänge und eine insgesamt sehr überschaubare Präsenz der etablierten
Hersteller prägten das Bild. Ein echtes Mahnmal für die akute Investitionsunlust und das
schwindende Vertrauen in den deutschen Markt.
Inmitten dieser Tristesse gab es jedoch ein Tuscheln hinter den Kulissen: der auffallend
fehlende, große Auftritt der Chinesen rund um United Imaging. Wo viele eine aggressive
Marktoffensive erwartet hatten, war noch nichts da. Doch wer hier glaubt, der asiatische
Vorstoß sei damit abgewendet, erliegt einer massiven Fehlinterpretation. Das Thema
Medizintechnik/Strahlentherapie ist keineswegs erledigt. Das aktuelle Bild ist trügerisch, denn
die Chinesen werden noch kommen – und zwar mit aller Wucht. Sie nehmen lediglich Anlauf,
passen ihre strategische Positionierung an den europäischen Regulatorien an und warten auf
den Moment, in dem die deutschen Kliniken und Praxen unter dem enormen Kostendruck
gezwungen sein werden, nach deutlich günstigeren Systemalternativen zu greifen und ob
dann die Idee des Marktführers aufgeht, die neuen Modelle auf 4 Mio. € netto verkaufen zu
können, werden wir sehen.
„Die leeren Messehallen spiegeln die aktuelle Lähmung des
Marktes wider. Aber die strategische Ruhe der internationalen
Akteure ist kein Rückzug, sondern die Ruhe vor dem Sturm,
wenn das deutsche System kollabiert.“ (Stimmen aus dem
Industrieforum)
Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz und das Drama der onkologischen Wartelisten
Die direkte Folge dieser verfehlten Politik wird nun im neuen Beitragssatzstabilisierungsgesetz
sichtbar. Was vom Bundesgesundheitsministerium als notwendige Maßnahme zur
Konsolidierung der Kassenfinanzen verkauft wird, erweist sich in der radioonkologischen
Praxis als gefährlicher Brandbeschleuniger. Einerseits wird wider besseres Wissen – die Zahlen
der KBV sind eindeutig: Es gibt keine überproportionale Ausweitung der Leistungen bei
Patienten mit einer malignen Erkrankung – die Strahlentherapie aus der extrabudgetären
Vergütung in die MGV verschoben. Damit werden all jene Probleme geschaffen, die wir uns
nur denken können: Passt das Volumen? Wird der HVM funktionieren? Gibt es
Durchschnittswerte pro KV-Sitz?
Andererseits wird den strukturell ohnehin gebeutelten Zentren durch die geplante Absenkung
des technischen Leistungsanteils im EBM um 20 bis 30 Prozent schlichtweg das finanzielle
Fundament entzogen.
Ein Linearbeschleuniger oder ein modernes Planungs-CT lassen sich nicht mit warmen
Worten betreiben, warten oder finanzieren. Sie benötigen immense Investitionen, exzellent
bezahltes Fachpersonal und immense Mengen an Energie. Die Konsequenzen sind keine
theoretischen Schreckensszenarien mehr, sondern bittere Wirklichkeit in den deutschen
Bundesländern. Wenn erste radioonkologische Schwerpunktpraxen/-einrichtungen sich
gezwungen sehen, ihre Geräte- und Betriebsstunden drastisch zu reduzieren, weil der Betrieb
in den Abendstunden oder am Wochenende unter den neuen Honorarsätzen ein reines
Verlustgeschäft darstellt, ist das Kind in den Brunnen gefallen und die Versorgung am Ende.
Denn das bisher Unfassbare ist eingetreten: Onkologische Patienten – Menschen mit
fortgeschrittenen Tumorerkrankungen, bei denen jeder Tag zählt – müssen nun real auf
Wartelisten auf ihre lebensnotwendige Strahlentherapie warten. Wir reden hier nicht von
elektiven orthopädischen Eingriffen, sondern von der kurativen und palliativen Versorgung
Krebskranker. Das ist die finale Bankrotterklärung einer Politik, die Budgettreue über
Menschenleben stellt.
Da ich in fortgeschrittenem Alter bin, darf ich es auch klar formulieren:
„Dass wir im reichsten Deutschland aller Zeiten
Krebspatienten auf Wartelisten setzen müssen, weil die
technische Erstattung der Geräte unter die Betriebskosten
gedrückt wird, ist ein ethischer und gesundheitspolitischer
Dammbruch.“
Klingbeils Steuerpläne: Die finale Giftliste für den unternehmerischen Mittelstand
Als ob die planwirtschaftliche Strangulierung der Einnahmenseite durch Frau Warken und
die gekauften Stimmen im Bundesrat bei den Ländern nicht ausreichen würde, setzt die
SPDFührung um Lars Klingbeil nun auf der Ausgabenseite den finalen Nadelstich. Die
aktuellen Debatten und Entwürfe um Steuererhöhungen, die gezielt Freiberufler, inhaber-
geführte Unternehmen und den gehobenen Mittelstand belasten, entpuppen sich als steuer-
politische Giftliste. Unter dem Deckmantel der „sozialen Gerechtigkeit“ und der Schließung
von Haushaltslöchern wird genau denjenigen die Liquidität entzogen, die das System durch
persönliches Risiko und hohen Kapitaleinsatz überhaupt noch am Laufen halten. Für einen
niedergelassenen Arzt oder Strahlentherapeuten, der als Unternehmer Millioneninvestitionen
für seine Praxis schultert, wirken diese Pläne wie ein Hohn. Höhere Spitzensteuersätze, die
Abschaffung von Steuervorteilen für die Mitarbeiter nehmen jede Luft zum Atmen.
Wenn der Staat den Ertrag wegsteuert und gleichzeitig das Honorar deckelt, bleibt nur ein
logischer Schluss: Die gezielte Vernichtung der freiberuflichen Existenz zugunsten einer
zentralistisch gesteuerten Staatsmedizin. Das ist offensichtlich das Ziel der 12 % Partei. Man
könnte es auch wie Franz Josef Strauß sagen:
„So wie ein Hund unfähig ist, sich einen Wurstvorrat anzulegen,
sind die Sozialdemokraten unfähig, Geldvorräte anzulegen.“
Politischer Ausblick: Das bevorstehende Wahl-Beben im Osten und in der Hauptstadt
Die Quittung für diese anhaltende Ignoranz gegenüber der Lebensrealität der Bürger und
Leistungsträger steht unmittelbar bevor. Ein Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in
Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zeigt ein demoskopisches Bild des
Grauens für die etablierten Parteien. In den östlichen Bundesländern zeichnet sich ein
historischer, fulminanter Wahlsieg der AfD ab, die in den Umfragen stabil als stärkste Kraft
triumphiert. Und selbst in Berlin wankt das linksliberale Establishment sichtlich. Dieses
Ergebnis wird kein Zufall sein, sondern die folgerichtige, mathematische Quittung für die
chronische Zerstörung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fundaments. Wenn
elementare Versorgungsstrukturen wie die Strahlentherapie vor den Augen der Bevölkerung
mutwillig kaputtgespart werden, darf sich die politische Elite im Berliner Regierungsviertel
nicht wundern, wenn die Wähler in Scharen weglaufen. Die Umfragewerte im Osten und in
Berlin sind kein Ausdruck plötzlicher Radikalisierung, sondern das ungefilterte
Misstrauensvotum einer Bevölkerung, die das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit und den
rationalen Verstand ihrer Regierung komplett verloren hat.
Wie in jedem Newsletter habe ich wieder einige sehr interessante Beiträge für Sie
zusammenstellen können. Neben dem Jubiläum von Opasca, die die strahlentherapeutische
Welt wirklich bereichert haben, durfte ich mir die Datenplattform von Cinify in Leipzig
ansehen. Angesichts der sich deutlich verschärfenden Lage in den Einrichtungen überaus zu
empfehlen, eher gestern als heute. Dann dürfen wir über einen deutschen Hersteller von
hochmodernden und präzisen SGRT-Systemen – LAP – berichten, diesmal aber über deren
Software zur Qualitätssicherung, was Sie aufmerksam lesen sollten. Abgerundet wird dieser
Newsletter von der Kanzlei Laufenberg, Michels und Partner, die Ihnen Denkanstöße geben
können, die Steuerlast mit sinnvollen Maßnahmen in der Familie zu senken und von der Firma
Njord Medtech. Dort geht es, um die Möglichkeit die Patienten umzulagern. Wir fanden das
so interessant, dass wir es Ihnen hier an letzter Position auflisten, denn das ist in den
Einrichtungen mit stationären Patienten aus meiner Sicht ein MUSS
Wenn Sie die Anregungen weiter vertiefen wollen, kontaktieren Sie die Kooperationspartner
gerne direkt – Sie können nur profitieren! Sollten Sie unsere Informationen nicht mehr lesen
wollten, darf ich Sie bitten, sich unkompliziert auszutragen. Und bitte verzeihen Sie mir, wenn ich mich
jetzt schon selbst zitiere. Aber was derzeit in der Politik abläuft, ist schwer verdaulich.
Ihr
Heinz Peter Fischer



Im Lohrheidestadion in Bochum Wattenscheid fanden die diesjährigen Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der U18 und U23 statt. Für die Altersklasse U23 war durch das Fehlen einer internationalen Meisterschaft die Deutsche Meisterschaft zugleich der absolute Saisonhöhepunkt.
Die LG Bamberg war mit vier Startern/innen vertreten. Den Anfang machten Jule und Emma Lindner.
Während Emma sich bereits auf ihr Halbfinale über 1500 Meter vorbereitete, kam es zur großen Überraschung für das Feld. Da sich nur 14 Teilnehmerinnen zurückgemeldet hatten, entfiel der Vorlauf. Durch die kurzfristige Absage ihres Halbfinallaufs konnte sich die Bambergerin gänzlich als Zuschauerin auf das Finale ihrer Zwillingsschwester über 3000 Meter Hindernis konzentrieren.
Bereits vor dem Rennen war klar, dass der Sieg hierbei nur über die Bamberger Läuferin oder die ein Jahr ältere Adia Budde aus Tübingen gehen kann. Die taktische Vorgabe war, dass Jule stets mit Adia Budde – egal welches Tempo sie einschlägt- mitgehen sollte. Genauso setzte die Studentin das auch um. Bei einem vergleichsweise moderaten Anfangstempo lief sie immer an der Schulter ihrer Konkurrentin um freien Blick sowie Anlauf auf die Hindernisse zu haben. Dafür nahm Jule den etwas weiteren Weg auf Bahn 2 in Kauf. Bereits nach der Hälfte des Rennens hatten sich die Topfavoritinnen deutlich vom restlichen Feld abgesetzt. Eingangs der letzten Runde kam es zur ersten Tempoverschärfung, doch Jule blieb dran. Am letzten Wassergraben verlor sie kurz einen Meter durch die Außenbahn, lief aber nochmals heran. Am Ende konnte Adia Budde bei einer sehr schnellen Schlussrunde beider Läuferinnen mit 9:52,07 Minuten die Ziellinie einen Wimpernschlag vor Jule (9:52,43 Minuten) überqueren. Kurzer Frust nach dem „verlorenen Titel“ wich dann aber nach und nach mit der Siegerehrung dem Stolz, im ersten Jahr der U23 die Silbermedaille gewonnen zu haben und diese Saison mit vielen schnellen Rennen sowie einer neuen Bestzeit über die Hindernisse abgeschlossen zu haben.
Am folgenden Tag durfte nun Emma endlich im Finale über 1500 laufen. Auch bei diesem Feld zeichnete sich bereits vorher ein klarer Zweikampf zwischen der Litzendorferin und Lera Miller aus Löningen ab. Dementsprechend ging Emma ebenfalls mit dem Ziel in das Rennen, sich Lera Miller an die Fersen zu heften und zu versuchen, die ebenfalls extrem spurtstarke Athletin auf den letzten Metern zu schlagen. Bei einem verhältnismäßig langsamen Rennen hielt das komplette Feld den ersten Kilometer mit, was jederzeit zu einem Sturz im Pulk hätte führen können. Dementsprechend spannend ging es auf die letzten 500 Meter. Lera Miller verschärfte das Tempo leicht, hier konnten noch ein paar Läuferinnen des Feldes folgen, die Schlussrunde war dann quasi ein 400 Meter Sprintrennen. Bei einer Zeit von 62 Sekunden auf den letzten 400 Metern hätten selbst manche Spezialistinnen Probleme. Nur Emma konnte der Läuferin aus Löningen folgen und ging mit ihr gemeinsam auf die Zielgerade. Bei einem Versuch anzugreifen, verschärfte Lera Miller aber nochmals, sodass sie mit 4:33,29 Minuten knapp vor Emma (4:34,21 Minuten) ins Ziel kam. Zu Recht nahmen sich die beiden Konkurrentinnen danach im Ziel in den Arm. Es war eine sehr knappe Entscheidung und der Schlussspurt beider Läuferinnen sensationell!
Jetzt werden die Zwillinge erst eine kurze Pause einlegen und sich gut regenerieren, denn schließlich folgt im Jahr 2027 eine Saison mit der U23 EM in Polen, welche bereits Ende 2025 als großes, langfristiges Ziel für beide Talente ausgegeben wurde!
Darüber hinaus starteten für die LG Bamberg Katja Chernyi (U23) sowie Andrej Curcic (U18) und sammelten erste Erfahrungen bei deutschen Meisterschaften. Die sonst so stabile Hochspringerin hatte mit Anlaufproblemen zu kämpfen, übersprang 1,68 Meter und belegte damit Platz zwölf. 110-Meter-Hürdenläufer Andrej Curcic laborierte seit einigen Wochen an einer Muskelverletzung. Im Vorlauf lief er 14,99 Sekunden und verpasste den Zwischenlauf um sieben Hundertstel. Die ersten Eindrücke bei einem Wettkampf mit Callroom usw. waren überwältigend. Im nächsten Jahr möchten sich die beiden Nachwuchstalente noch besser platzieren.







